Pat Fierovsky & The Outlaw Syncopators
für Solo-Klarinette und großes Orchester
Nächste Aufführungen von Pat Fierovsky & The Outlaw Syncopators:
- Saison 2027 / 28 – Köln
- Saison 2027 / 28, Sendung – WDR 3
Entstehungsjahr:
2023–27
Spieldauer:
ca. 19'
Verleger:
2. Psychedelic Technicolor Sunset
3. Cuban Ragnarök
Auftragswerk des Westdeutschen Rundfunks
Uraufführung am Saison 2027 / 28 in Köln durch Thorsten Johanns & WDR-Orchester.
Programmhefttext:
Pat Fierovsky (1899–1932) war einer der erfolgreichsten amerikanischen Mobster. Der Sohn iro-russischer Einwanderer begann als Straßenmusiker, wurde mit 15 Jahren Geldeintreiber für den berüchtigten »Jolly Joe« Flanagan, arbeitete parallel auch für die Sizilianer und wurde später von Meyer Lansky rekrutiert, der ihn als Verbindungsmann zu den chinesischen Triaden einsetzte.
Vor allem wurde er aber durch sein Orchester berühmt: die »Outlaw Syncopators«, eigentlich zur Geldwäsche gegründet, aber schon bald eine musikalische Sensation, die in wenigen Monaten völlig außer Kontrolle geriet.
Casley M. Jwyers von der New York Times über das Konzert der »Syncopators« am 17. Juni 1932 in der Carnegie Hall:
»Mr. Fierovsky, Hexenmeister der Klarinette, hats mal wieder geschafft. Wer jagt so irrwitzig über die musikalische Weltkarte wie Paddy Clarinaddy? Gerade noch sind wir in einem Pariser Salon, im nächsten Moment im jüdischen Shtetl, dann in einer chinesischen Opiumhöhle oder einer Negerkneipe in Louisiana oder weiß God the Almighty wo! Und das alles geht nicht in Minuten – nicht in Sekunden: nein, in Millisekunden! Um ehrlich zu sein: das geht zu weit! Mr. Fierovskys Musik kann wohl nur Mobstern gefallen, die sich an keinerlei Gesetze halten müssen!«
Wenige Tage später wurde Paddy Clarinaddy vom National Crime Syndicate erschossen. Lucky Luciano persönlich sorgte dafür, dass sämtliche Aufnahmen der »Outlaw Syncopators« eingesammelt und zerstört wurden. Nur eine einzige Schallplatte hat die Zeiten überdauert. Sie wurde 2021 im Nachlass von Mrs. Alicia Rogenstedt in Palo Alto, California, gefunden.
Die hier zu hörende Musik ist die exakte Transkription dieser ca. 19minütigen Platte. Der Titel der Komposition ist nicht erhalten. Darum soll sie nach der Truppe selbst benannt werden, deren letztes – und einziges – Zeugnis dieses Werk nun bleiben wird:
»Pat Fierovsky & The Outlaw Syncopators«
Vor allem wurde er aber durch sein Orchester berühmt: die »Outlaw Syncopators«, eigentlich zur Geldwäsche gegründet, aber schon bald eine musikalische Sensation, die in wenigen Monaten völlig außer Kontrolle geriet.
Casley M. Jwyers von der New York Times über das Konzert der »Syncopators« am 17. Juni 1932 in der Carnegie Hall:
»Mr. Fierovsky, Hexenmeister der Klarinette, hats mal wieder geschafft. Wer jagt so irrwitzig über die musikalische Weltkarte wie Paddy Clarinaddy? Gerade noch sind wir in einem Pariser Salon, im nächsten Moment im jüdischen Shtetl, dann in einer chinesischen Opiumhöhle oder einer Negerkneipe in Louisiana oder weiß God the Almighty wo! Und das alles geht nicht in Minuten – nicht in Sekunden: nein, in Millisekunden! Um ehrlich zu sein: das geht zu weit! Mr. Fierovskys Musik kann wohl nur Mobstern gefallen, die sich an keinerlei Gesetze halten müssen!«
Wenige Tage später wurde Paddy Clarinaddy vom National Crime Syndicate erschossen. Lucky Luciano persönlich sorgte dafür, dass sämtliche Aufnahmen der »Outlaw Syncopators« eingesammelt und zerstört wurden. Nur eine einzige Schallplatte hat die Zeiten überdauert. Sie wurde 2021 im Nachlass von Mrs. Alicia Rogenstedt in Palo Alto, California, gefunden.
Die hier zu hörende Musik ist die exakte Transkription dieser ca. 19minütigen Platte. Der Titel der Komposition ist nicht erhalten. Darum soll sie nach der Truppe selbst benannt werden, deren letztes – und einziges – Zeugnis dieses Werk nun bleiben wird:
»Pat Fierovsky & The Outlaw Syncopators«
